| Goods News: Positive Erfahrungsberichte über Schuldnerberatung, Forum Schuldnerberatung und das Verbraucherinsolvenzverfahren | ||
| So schwierig die Situation der Schuldner auch ist, gibt es doch ab und zu ein paar Beiträge, die Mut machen. Mut, sich dem Problem der Überschuldung zu stellen und den oft unüberwindlich scheinenden Berg von Problemen Schritt für Schritt zu überwinden. Diesen Mut brauchen nicht nur Schuldner, sondern auch ihre Berater. Die Beiträge auf dieser Seite sollen ein wenig dazu beitragen, Mut und Hoffnung zu schöpfen. Inhalt:
Thread im Life!-Forum: Wie habt ihr die Inso durchgestanden?Eröffnet von IchAG am 19.03.2011Link: http://www.f-sb.de/forumneu/showthread.php?t=50880 Vor 9 Stunden ...Verfasst von Debugger am 15.02.2011... war es auch bei mir so weit. Nachdem am 15.02.2005 das (Regel-)IV eröffnet und zwei Jahre später wieder beendet wurde, endete meine WVP nach gestern 6 Jahren. Ich weiß zwar noch nicht, wie lange es dauert, bis ich den Zettel mit der Restschuldbefreiung in der Hand halte, aber trotzdem nehme ich dieses Datum zum Anlass, mich bei diesem Forum, bei Euch allen, zu bedanken. Ende 2004 habe ich hier um Hilfe beim Ausfüllen meiner Anträge gebeten und jemand hatte sich bereit erklärt, mit mir zu telefonieren um mir die Angst zu nehmen, mit einem dummen Fehler das Verfahren zu ruinieren. Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, habe ich mit Eurer Hilfe alle groben Fehler vermieden und darf nun auf RSB hoffen. Auch bei dem Ärger mit der Sparkasse unmittelbar nach Verfahrensbeginn habt Ihr mir fachkundig den Rücken gestärkt. Auch der entscheidende Tipp, der die Sparkasse zum Einlenken zwang, kam von hier. Somit waren die Tipps in diesem Forum letztlich hilfreicher als Beschlüsse des Amtsgerichts, die von der Spk. frech ignoriert wurden. Das wird nicht in jedem Fall so sein und alle Tipps sind mit Vorsicht zu geniessen, aber auch das lernt man vor allem hier im Forum :-) Also, danke danke danke an Euch. Ich halte Euch auf dem laufenden.... Geschafft!Verfasst von Schuldenmajor am 16.07.2010Gestern ist mir mit Beschluss des zuständigen Insolvenzgerichtes die Restschuldbefreiung erteilt worden. Schriftlich habe ich das zwar noch nicht, jedoch ist der Beschluss heute unter www.insolvenzbekanntmachungen.de veröffentlicht worden. Vor nunmehr 7 Jahren geriet meine kleine Welt aus den Fugen als ich unvermittelt meinen Arbeitsplatz verlor. Ich hatte immer ganz passabel verdient, aber durch widrige Umstände dennoch Verbindlichkeiten im oberen fünstelligen Bereich angehäuft. Von einem Tag auf den anderen stand ich vor dem Nichts, musste umziehen, da ich die Miete nicht mehr aufbringen konnte und feststellen das meine Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt waren. Also meldete ich mich bei der Arbeitsagentur, wurde dort zum ersten Mal in meinem Leben mit den Realitäten dieser Behörde konfrontiert und wusste fortan, dass ich dort keine Hilfe zu erwarten hatte. Ich kam mir vor wie in einem bekannten Otto Walkes Film, denn ich hatte: Kein Geld, keine, Arbeit, bald keine Wohnung mehr und überhaupt keine Ahnung wie es weitergehen sollte. Da hab ich erstmal richtig geheult (ja, auch Männer dürfen das) und mir dann überlegt was ich wie zuerst anpacke. Es galt nun Prioritäten zu setzen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Zunächst habe ich mir eine kleine Wohnung gesucht, bin umgezogen und habe darüber nachgedacht wie ich den Schuldenberg bewältigen kann. Zuerst habe ich versucht mit den Banken zu sprechen um eine Stundung zu erreichen. Leider war man dort nicht bereit meinen Vorschlag auch nur anzuhören. Im Gegenteil. Man bedeudete mir das man kein Interesse an einer einvernehmlichen Regelung hat. Somit blieb mir als Alternative nur die damals noch relativ neue Verbraucherinsolvenz. Ich fing an mich mit der Materie vertraut zu machen und bekam dann auch nach kurzer Wartezeit (damals noch unter 3 Monaten) einen Termin bei einer Schuldnerberatung. Dort wurde mir sehr kompetent geholfen und schliesslich, Mitte 2004, das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum 01. Januar 2005 durfte ich als Hartz IV - Empfänger der ersten Stunde die "Vorzüge" der neuen Sozialpolitik am eigenen Leib erfahren. Statt forden und fördern, forderte man nur und ich wurde von Stund an als Mensch zweiter Klasse behandelt. Dennoch habe ich mich nicht unterkriegen lassen und tatsächlich Ende 2005 nach 318 (!) Bewerbungen einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Das monatliche Salär war zwar nicht übermässig hoch, aber es blieb soviel übrig, das Monat für Monat ein gewisser Betrag an meinen Treuhänder ging. Ich durfte die abzuführenden Beträge selbst berechnen und an den Treuhänder überweisen. Natürlich hat er monatlich meine Gehaltsabrechnung bekommen und das ganze überwacht. Das hatte für mich den Vorteil das mein Arbeitgeber von der Insolvenz nichts mitbekommen hat. Nun, jedoch habe ich es geschafft. Die vielen schlaflosen Nächte, die lange schwere Zeit mit dem Pfändungsfreibetrag auskommen zu müssen - vorbei! Warum stelle ich hier nun meine Geschichte so ausführlich dar? Ich möchte allen, die es noch nicht geschafft haben, Mut machen. Haltet durch, auch wenn es manchmal schwer ist. Achtet auch auf die Fallstricke die im Verfahren und in der WVP lauern können. Fragt lieber zweimal nach, wenn ihr was nicht versteht und vor allem: Geht mit erhobenem Kopf durch die Welt und lernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Auch wenn ich mich nie aktiv in diesem Forum bewegt habe, so habe ich hier doch so manchen wertvollen Tipp und Ratschlag bekommen. Da ich niemanden vergessen will, führe ich hier keine einzelnen Usernamen auf, aber ich danke den aktiven Stammpostern und Praktikern welche hier QUALIFIZIERTE Beiträge und Ratschläge posten, ganz ganz herzlich. Vor allem den Betreibern dieser Webseite möchte ich an dieser Stelle danken, das sie für Betroffene die Möglichkeit geschaffen haben hier Antworten zu erhalten und Ängste zu zerstreuen. „Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegenzubleiben.“ (Theodor Heuss) Ich bin durch!Verfasst von Josha am 18.08.2009Das AG erteilte mir jetzt die Restschuldbefreiung. Ein Anlass für einen Dank an das Forum, das mir bei etlichen Fragen kompetent half – und ein Anlass, allen, die noch mitten drin stehen, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen zu wünschen. Denen aber, die noch zögern, ein Insolvenzverfahren aufzunehmen, sei gesagt: Prüft Eure Situation realistisch. Rechnet hoch, was Ihr unter Einbezug von Risiken und Eventualitäten aus eigener Kraft wirklich leisten könnt. Vor allem aber kalkuliert, welche anderen Menschen – meist unverschuldet – unter Eurer Schuldenlast zu leiden haben: und macht ihnen das Leben erträglich(er). Das private Insolvenzverfahren zwingt zu Sparsamkeit und Rücknahme liebgewordener Gewohnheiten – aber es zwingt niemanden an den Bettelstab. Viele Hartz IV-Empfänger und ältere Menschen müssen mit sehr, sehr viel weniger Geld auskommen. Ziel erreicht - RSB erteiltVerfasst von Douglas am 22.04.2009Es ist geschafft: gestern kam der Beschluss über die Restschuldbefreiung. Irgendwie schon merkwürdig, dass die Sache nun zu Ende ist. Mir fehlen zwar noch die Schlussabrechnung des Treuhänders und dementsprechend auch die Zahlung der "Durchhalteprämie", aber das wesentliche Ziel ist erreicht. Ganz sicher bin ich mir zwar nicht, ob die sich Bank noch wegen des einen Kreditvertrags, bei dem meine Frau damals als Studentin gebürgt hatte ("ist eine reine Formsache, muss nur unterschreiben", dazu gab's keinen persönlichen Kontakt und auch keine Risikoaufklärung), aber ich denke, die Sittenwidrigkeit ist so offenichtlich, dass sie es nicht wagen werden. Auch wenn ich jetzt mit ihnen durch bin. Ein dickes Dankeschön an alle Mitarbeiter des Forums! Sowohl Antworten auf eigene Fragen als auch das Lesen der übrigen Beiträge haben mir oft weitergeholfen. Spende geht heute raus. An alle noch Zweifelnden: Lasst das Verfahren durchführen! Ihr werdet wieder ruhiger schlafen, der Weg zum Briefkasten ist keine Qual mehr und es gibt eine überschaubare zeitliche Perspektive. Geschafft!RSB Erteilt!Verfasst von Furchtlos am 19.04.2008Ich war einer, der Mitte 1999 schon die Anmeldung gemacht hatte, und dann in 2000 bei der SB war. Pech für mich. Denn "damals" wurde die Wohlverhaltensperiode bei ABSCHLUSS des Insoverfahrens begonnen - das war im November 2002! Dann 5 Jährchen - und im November 2007 war ich dann durch - dachte ich. Doch ein Gläubiger konnte und wollte nicht einsehen, daß 13 Jahre alte Titel auch wertlos sein können und beauftragte einen Anwalt, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Das war natürlich völlig umsonst, denn die RSB war mir nicht zu nehmen. Schließlich hatte ich in 2000 sofort einen Job angenommen und bis zum Ende fleißig abgedrückt, sowie keinerlei Mogeleien begangen. Aber immerhin - durch diese Aktion verzögerte sich die RSB um einige Monate, insgesamt etwa 5 nach Ablauf der WVP. Dennoch - ich bereue nichts, es war richtig, und ich bin nur wieder ein "freier" Mann. - Und werde NIE wieder Schulden machen. Man braucht sie nicht. Also Leute - diejenigen unter euch, die es richtig machen: Haltet durch & laßt euch nicht entmutigen!!! Denjenigen, die aber nur weiter Kreditsklave, Kreditkarteninhaber oder sonstwas sein wollen, wünsche ich viel Glück - Ihr werdet`s brauchen! Eine Schuldenfreiheit ist sowas von herrlich- man kann es nicht beschreiben. Endlich geschafftVerfasst von Holgi50 am 04.02.2008Es ist geschafft nach 6 Jahren, oder 2190 Tagen, oder 52.560 Stunden, habe ich die WVP hinter mir. Tja, wie fühle ich jetzt? Nun ja, es wird für mich wahrscheinlich erst bewußt, wenn auf dem Lohnzettel keine Pfändung mehr steht. Insgesamt hat mich diese Situation fast 10 Jahre gekostet. 1998 ging ich wegen Steuerschulden Pleite mit meiner Firma und lebte von Sozialhilfe damals. Das Insolvenzverfahren gab es aber erst 1999. Als ich mich dafür anmeldete, wüßte damals noch keiner was das für ein Gesetz war und mein Problem war meine ehem. Selbstständigkeit, da fühlte sich damals noch keine SB-Stelle in der Lage mich zu beraten. Bis ich eine, für mich, zuständige SB-Stelle gefunden hatte, war es dann schon Anfang 2001. Doch dann ging es recht fix und mein Inso-verfahren wurde am 4.Februar 2002 eröffnet. Da ja von diesem Zeitpunkt die WVP schon gilt, ist seit heute Nacht 0:00 Uhr meine WVP beendet. Und da ich meine Obliegenheiten auch alle erfüllt habe, dürfte der Gerichtsbeschluß über die Restschuldbefreiung auch bald kommen. Es war schon eine harte Zeit für mich. Ich mußte mich um Arbeit bemühen, bekam aber nur Zeitverträge. Meine Beziehung ging dabei kaputt, weil ich mir keinen Urlaub gemeinsam leisten konnte und ich mußte ja wegen der Arbeit öfter umziehen als es mir lieb war. Das macht keine Beziehung lange mit. Jetzt ist es aber geschaft und ich wünsche Allen hier, die das noch vor sich haben, alles erdenklich Gute. Es ist zu schaffen, auch wenn es ein sehr langer und steiniger Weg ist. Mir hat dieses Forum in dieser langen und schwierigen Zeit sehr viel geholfen und auch in manchen Situationen den Rücken gestärkt oder mich auf den Teppich der Wahrheit zurückgeholt. Dafür möchte ich mich beim ganzen Forum bedanken und bin sehr froh das es Euch gibt. Hurra hurra hurra hurra hurra hurra hurra :-)Verfasst von Köln5000 am 21.Dezember 2006gestern gehe ich doch zu meinem Briefkasten und was sehe ich da: Einen Brief vom Gericht. Habe die RSB erhalten. Nach fast sieben Jahren ist es nun geschehen :-) Auszug: ....wird dem Schuldner die RSB erteilt. Die Laufzeit der Abtretung und der WVP ist abgelaufen. Anträge auf Versagung der RSB wurden nicht gestellt. Dem Schuldner war daher die RSB antragsgemäß zu erteilen :-) jaja ..ist noch ein Jahr anfechtbar ......weiss ich selber .-) Hoffentlich werden noch viele andere hier auch diese Post irgendwann erhalten. ...... Danke an das ForumAus einem Feedback über unser Feedback-Formular vom 04.06.2006Das Forum ist das Beste , was mir in meiner miserabile Lage passiert ist. Dank mehrerer Antworten an meine Fragen und Infos im Forum habe ich meine Inso gut vorbereiten können , es sind bis jetzt keine weitere Probleme auf mich zugekommen , ich bin zuversichtlich , daß ich die 6 Jahren überstehen werde . Danke an Admins für dieses Forum ! nur mal so dankeVerfasst von karin5 am: 28. Mai 2006Hallo Ihr Lieben, nach vielem, vielem lesen hier im Forum, auch viel "verwirrendes" ist es mir Dank eurer Beiträge und Links gelungen in meinem eigenen InsoChaos besser durchzusteigen. Weiß jetzt ganz genau, dass mein Verfahren aufgehoben ist und die RSB bis 04/09 läuft. Wurde aus den Schreiben vom Gericht nicht immer ganz schlau ... Die vielen Stunden hier haben mir sehr viel gebracht. Das heißt noch 3 Jahre durchhalten dann ist es geschafft. Möchte mich ganz herzlich bei Euch bedanken und allen die noch vor der Inso stehen oder zweifeln Mut machen haltet durch ... auch wenn die Butter auf'm Brot am Monatsende knapp wird ... es lohnt sich! Restschuldbefreiung erteilt !Verfasst am: 19. Mai 2006hallo, habe meinen ersehenten Beschluß erhalten: Der Schuldnerin wird gemäß § 300 InsO Restschuldbefreiung erteilt. Die Laufzeit der Abretungserklärung, das Amt des Treuhänders und die Beschränkung der Rechte der Gläubiger enden mit der Rechtskraft dieser Entscheidung. Gründe: Der Schuldnerin ist antragsgemäß Rechtschuldbefreiung zu erteilen. Es sind keine Gründe für eine Verletzung von Obliegenheiten während der Wohlverhaltensperiode bekannt geworden und kein Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung gestellt worden. Bis hierher war es ein sehr langer, schwerer und oft trauriger Weg. Die schlimmste Zeit war aber eindeutig vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens! Ich war sehr froh, als dieses Gesetz geschaffen wurde und freue mich, es nach 5 Jahren, 10 Monaten und einigen Tagen geschafft zu haben. (Eröffnung bis Befreiung) Ihr schafft es auch, laßt euch nicht unterkriegen! Frado NACHTEILE INSOVerfasst am: 26. August 2004 22:58:01Hallo Silvia, Du hast hier im Forum geschrieben, "eine Inso hätte bei mir nur Nachteile..." Du hast Dich mit GV-Besuchen eingerichtet und siehst das als kleineres Übel. Warum hat die Inso für Dich Nachteile ??? An ALLE Wann hat Mann/Frau bei einer INSO Nachteile ??? Hat hier jemand schlechte Erfahrungen mit der INSO gemacht?? Gruss Atina Antworten: Brummbär am: 27. August 2004 Ich bin im Insolvenzverfahren und habe für mich nur Vorteile erlebt, zwar keine materiellen, dafür aber lebenserhaltende. Erschrecke nicht mehr bei jedem Telefonanruf, habe keine Angst mehr Briefe zu öffnen und zu lesen, kann einfach wieder Mensch sein und bin nicht mehr Gejagter. Meine Cheffin und mein Chef haben zwar dumm geschaut, aber den Grund dann auch irgendwie verstanden. Ich muss sagen, ich war vor der Eröffnung des Insoverfahrens wie ein flüchtendes Tier, hinter dem ein Raubtier her ist. Nun bin ich im Gehege eingesperrt und bekomme genug um ordentlich zu leben. Mein Jäger hat begriffen, dass er mich bei lebendigem Leib nicht fressen kann und ich immer was für ihn übrig lassen muss, wenn ich zuviel zum fressen bekomme. Geschaft am: 27. August 2004 09:41:52 Hallo, Haben auch vor geraumer Zeit "Inso" beantragt. Alles ging super schnell. Vom ersten Besuch beim Anwalt (geht devinitiv schneller) bis zum Eröffnungsbeschluß knapp 8 Wochen! Unsere Treuhänder haben wir bloß einmal gesehen. Wenn wir nicht selbstständig einen Termin bei unseren Treuhändern ausgemacht hätten , hätten wir sie wahrscheinlich noch nicht gesehen. Ansonsten kann ich nur jedem raten der Überschuldet ist, in die "Inso" zu gehen. Manchmal schäme ich mich schon dafür, wie gut s uns jetzt geht. Mit dem Arbeitgeber gabs auch nie Probl. Obwohl es uns freistand direkt an den Gläubiger zu zahlen, entschieden wir uns lieber dafür, das der Arbeitgeber die pfändb. Summe gleich abführt. Ist doch einfacher und übersichtlicher. Auch eine Konto war kein Thema. Vielmehr haben wir unser altes Konto nie verloren. Der Berater meinte sogar, als wir ihn von der "Inso" berichteten, das das doch absolut OK ist! Da keine nervigen Kontopfändungen vorkommen. Das Konto wurde nur auf Guthabenbasis umgestellt. Wir hoffen das alles so weitergeht und eine Ende ist auch in absehbarer Zeit in Sicht. Obwohl es eigentlich egal ist, ob 5, 6 ,7 , oder 8 Jahre, das wichtigste ist, man kann in der Zeit gut leben und auch Geld zur Seite legen. My.matrix am: 27. August 2004 10:39:54 servus. ich habe durch die inso auch materielle vorteile, da das geld wieder reicht. ansonsten ist es fast langweilig. ich hab eh keinen großartigen streß mit vollstreckung, inkasso und so gehabt. aber mit dem recht guten und vernünftigen treuhänder tut sich praktisch nichts - außer einer monatlichen überweisung :) ich kann mir nicht vorstellen, daß es wirklich nachteile bringt, in die inso zu gehen. ich glaube eher, solche aussagen muß man als ein wenig "neurotisch" einstufen. manche leute mögen es halt nicht, wenn ihnen jemand auf die finger gucken kann (treuhänder), auch wenn er es gar nicht unbedingt tut. gruß michael Feuerdrachin am: 27. August 2004 14:24:09 Ich habe auch Inso und kann jetzt endlich wieder ohne Magendrücken und Übelkeit an den Briefkasten und ans Telefon. Bei mir kam noch erschwert dazu das ich Beamtin bin und in ständiger Angst gelebt habe das ein Gläubiger in der Dienststelle auf der Matte steht. Es ist alles geregelt kein Chaos mehr welche Schulden du bezahlen kannst. Wenn Probleme mit Erpressungen durch die Gläubiger auftauchen meldest Du es dem Verwalter und der regelt das. Es war die schwierigste aber beste Entscheidung die ich getroffen habe Gruß Birgit Meine Geschichte vielleicht Hilfe für andere ...Verfasst von Apollo am: 21. August 2004 15:11:59 Die härteste Zeit meines Lebens überwunden E-Mail von M.W. an das Forum vom 05.06.2004: Die beste Entscheidung in meinem Lebengeschrieben von Der Glückliche am 05. Januar 2004 10:38:22
Eine Antwort eines anderen Users darauf lautete: Das Jahr eines Schuldners - Danke Forum !Geschrieben von Jack am: 25. Dezember 2003 12:45:43 Licht am Ende des TunnelsGeschrieben von Holzwurm Holzwurm Rainer am 31. März 2003 15:00:08 Danke ForumGeschrieben von Werner am 28. Januar 2003 12:51:07 Erleichterung - Einfast normales LebenaGeschrieben von miru am 24. Januar 2003 05:10:34 Raus aus dem Schlamassel ...Geschrieben von mike am 20. Januar 2003 20:09:39 Gebt nicht auf sondern Gas !Geschrieben von Kommzunix am 15. Januar 2003 21:42:47 Hallo, nach einem Jahr Abwesenheit aus dem Forum möchte Ich allen nochmal Mut machen.
Ein Jahr Inso ... mein Leben danach ...Geschrieben von Sanne am 31. Dezember 2002 11:12:15 Grüße Euch, heute ist Sylvester.. da werde ich meistens nachdenklich und ziehe Bilanz. Schöne Weihnachten!Geschrieben von Zauberer am 23. Dezember 2002 16:33:31 Hallo liebe Gleichgesinnte und Freunde!!! Ich möchte mich bei allen nochmals recht herzlich bedanken für die Superunterstützung, die Ihr hier für mich und zig Andere geleistet habt! Ich bin seit einiger Zeit ja Nutznieser (im wahrsten Sinne des Wortes - hatschi) dieses Forums und seitdem ich dieses Forum regelmäßig genutzt habe, habe ich auch weniger Angst vor der Insolvenzzukunft! Zauberer und Zauberin @Redaktionsteam, Forenmaster und Co.: WeihnachtsgrüsseGeschrieben von Günne am 17. Dezember 2002 10:33:16 Liebes Redaktionsteam, das Jahr neigt sich dem Ende zu, es wird ruhiger und der Resturlaub ist endlich in Sicht. Das ganze Jahr über habe ich Eure Seite genutzt und oft weiterempfohlen. Manchmal habe ich, der das Internet ansonsten allenfalls mal zur Bahnauskunft oder für Kochrezepte nutzt, mich über den einen oder anderen Beitrag und seinen üblen Ton gewundert. Zuweilen wurdet Ihr auch für Euer Tun - oder auch Unterlassen - angemeckert. Nehmt es Euch nicht so zu Herzen, ich bin jedenfalls schwer beeindruckt, was Ihr alles leistet, größtenteils in Eurer Freizeit. Ich, und auch viele meiner Klienten, bin mit Eurer Seite höchst zufrieden. Ich kann hier viel lernen, die Seite ist eine meiner wichtigsten Informationsquellen. Ich habe auch den Eindruck, dass sie schon vielen SchuldnerInnen geholfen hat, wieder Mut zu finden. Ich wünsche dem ganzen Redaktionsteam UND den ForenmasterInnen UND den sonstigen HelferInnen UND dem Sponsor UND allen KollegInnen UND allen ihren Lieben eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Anfang im neuen Jahr. Ich hoffe sehr, dass Ihr so weitermacht wie bisher, beste Grüsse aus Montabaur, Günne Offenes WortGeschrieben von Endlich frei am 08. Dezember 2002 21:15:40: Hallo an alle die dieses Forum als evtl. letzte Möglichkeit sehen, aus der Schuldenfalle heraus zu kommen. Ich habe vor 3 Jahren das erste mal dieses Forum besucht, und damals aus Frust alle Beiträge gelesen. Ich hatte zu dieser Zeit einen Schuldenberg von über 270.000 € !! Dies enstand durch eine fehlgeschlagene Selbständigkeit. Ich war rastlos und voller Sorge, denn die MB, Mahnungen, Inkassobriefe, GV etc. kamen täglich bei mir rein. Was folgte war eine EV und mit den Nerven am Ende. Mein erstes Kind war 2 Jahre und genau zu dieser Zeit wurde mein zweites geboren. Wir hatten manchmal Tage gehabt, wo ich nicht wußte woher das Geld fürs Essen zu bekommen. Durch dieses Forum und der Hilfe die ich hier erhielt, durch viele nette Menschen und gute Beiträge ( u.a. Heiko, Peter uvm), habe ich es geschafft durch Vergleiche und andere Verhandlungen, jedoch ohne Inso., die Schulden auf nahezu null zu bringen. Dies hat exakt 1,5 Jahre gedauert. Ich bin Schuldenfrei! In exakt 12 Monaten ist auch dann die 3 Jahres Frist der Schufa abgelaufen. Schufa ist dann auch sauber. Ich habe durch dieses Forum täglich meine Kraft erhalten, denn ich habe gesehen und gelesen, daß ich nicht alleine bin; vielmehr das es ein Gesellschaftsproblem ist. Heute geht es mir gut... und deshalb, nach fast 1,5 jähriger Abstinenz von diesem Forum, möchte ich zurückkommen und mich bedanken.
Gleichzeitig möchte ich allen den Mut zusprechen und die Kraft wünschen, Ihre finanziellen Probleme gelöst zu bekommen. Vielen Dank nochmals an dieses Forum...wer weiß wo ich jetzt wäre, wenn es euch nicht gegeben hätte....geben würde. Herzlichst Bin durch ... Danke!!!Geschrieben von Dicker am 30. November 2002 00:46:39:
Notwendig und wichtig - Die Arbeit der Schuldnerberatung!!Im Oktober des 2000 stand ich noch vor einem Schuldenberg von 52.000 Euro. Ich glaube, wie es dazu kam, daß ich mich in den Jahren 1996 bis 2000 total überschuldete, spielt hier nur eine sekundäre Rolle. Eine Bekannte vermittelte mich zu einer Schuldnerberatung in Südhessen. Das erste Beratungsgespräch mit einer Bestandsaufnahme meiner Verschuldungssituation fand im November 2000 statt. In vielen weiteren Sitzungen erarbeitete ich mit meinem Berater eine Strategie, wie wir die Sache so lösen können, dass ich wieder eine Perspektive für meine Zukunft habe. Dies im einzelnen hier zu erläutern, würde den Rahmen sprengen. Ich will hiermit diejenigen ermuntern, die Angst, oder besser keinen Mut haben, den Weg zur Schuldnerberatung zu gehen. Mir hat dieser Schritt zu einem neuen Start in ein fast Schuldenfreies Leben verholfen. 26.10.2002 Klaus, Heppenheim * es gibt sogenannte Stiftungen oder Fonds (in meinen Fall die Marianne v. Weizsäcker Stiftung) für verschiedene Personengruppen z.B. ehemals Drogenabhängige oder auch Straffällige, die, da diese Personen bei keinem Geldinstitut mehr Vertrauen genießen, billige Kredite (unter Auflagen) vergeben um damit den genannten Personenkreisen die Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Stiftungen sind viel zu wenig bekannt und werden nach Meinung meines SB auch viel zu wenig genutzt. Dies vielleicht auch als Anregung an alle Beratungsstellen, Ihre Klienten mehr zu hinterfragen, damit diese Möglichkeiten solcher Stiftungen noch mehr genutzt werden können. Bin durchZum Thread Geschrieben von Frank am 27. Juni 2001 20:43:39: Hallo Forum, Ich wollte nur mitteilen, daß ich mich mit meiner ex-Hausbank auf einen aussergerichtlichen Vergleich einigen konnte ! :-)) Dem Forum möchte ich nun meinen herzlichsten Dank aussprechen !! Meistens hat ja das Lesen der Beiträge ausgereicht, und natürlich ein ordentliches Durchackern dieser Superseiten, um auf einen passabelen Wissensstand zu kommen ! Ach noch was : Einen klasse Job habe ich auch wider erwarten ziemlich schnell gefunden--nach gut 3 Jahren Selbstständigkeit ! Also nochmal Danke, und allen viel Glück und Durchhaltevermögen! Jetzt habe ich es geschafft, hurra und ich lebe noch!!!Zum Thread Geschrieben von Lisa Marie am 06. Juni 2001 10:54:08: Hallo an alle heute bekam ich einen Anruf von meinem Anwalt. Alle 13 Gläubiger haben dem außergerichtlichen Schuldenregulierungsplan zugestimmt. Also, habe jetzt nur " noch " 18.000,- Schulden. Fange jetzt im Juli mit meiner Rückführung an und bin dann in 7 Jahren Schuldenfrei. Endlich geht es mir wieder besser, hatte die letzte Woche einen ganz schönen Durchhänger, weiß garnicht warum, oder doch? Also, auf einen weniger sorgenvolles Leben. Aber eines muß ich immer wieder betonen, ohne Euch hätte ich es niemals geschafft. Danke an alle (...) Alles liebe Eurte Lisa Marie Mein Weg durch die InsOZum ThreadGeschrieben von Frauke am 6.7.2000: Text: Hallo, ich grüße alle lieben Menschen, die mir auf meinen Bericht und meine Fragen "Insolvenzverfahren - der moderne Pranger" geantwortet haben. Es gibt Tage, da sieht man nur graue Wolken. An einem solchen Tag, habe ich Euch geschrieben und siehe da, heute geht es mir etwas besser. Vielen Dank. Auch freut es mich, daß Eure Antworten sehr unterschiedlich ausfallen, dann kann man verschiedene Aspekte betrachten. Ich möchte Euch mitteilen, wie sich mein Insoverfahren zur Zeit entwickelt: Da meine Zahlungsunfähigkeit in der Zeitung veröffentlicht wird, habe ich es lieber meinem Arbeitgeber vorher mitgeteilt. Es hat super reagiert und empfahl mir, umgehend einen Rechtsanwalt aufzusuchen der auf Insolvenzrecht spezialisiert ist, da ich ja nichts mehr zu verlieren habe. Gesagt, getan. Mein Ziel ist ein außergerichtlicher Vergleich!!! Der Anwalt hat umgehend Verhandlungen mit dem Hauptgläubiger (Bank) aufgenommen, da bei einem Vergleich mehr Geld aus meiner Abfindungssumme zu verteilen wäre, wenn der Insoverwalter nicht benötigt wird. Außerdem bin ich nach der großen Verteilung der Abfindung nicht mehr pfändbar. Jetzt liegt alles bei der obersten Geschäftsleitung der Bank. Mal sehen wie sie entscheidet. Außerdem hat er Beschwerde beim Amtsgericht eingericht, da beim gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan eine schriftliche Ablehnung der Gläubiger erfolgen muß. Ob die Beratungsstelle gleichzeitig einen Antrag auf Zustimmungsersetzung mit dem SBP eingereicht hat, kann ich zur Zeit nicht sagen. Ich warte noch auf Antwort der Beratungsstelle. Das Gericht hat mich auf jeden Fall nicht auf dieses Rechtsmittel aufmerksam gemacht. (Muß es wohl auch nicht). Der Anwalt meinte, ich solle jetzt etwas Geduld haben, in den nächsten Tagen wird sich alles entscheiden. Die Bestattungskosten solle ich nicht von der Abfindung bezahlen, da mein "Vermögen" zur Zeit verwaltet wird und mir die Bezahlung dann negativ ausgelegt werden kann. Wenn das Insolvenzverfahren nicht zu verhindern ist, kann ich beantragen die Kosten davon zu bestreiten, sagt der Anwalt. Mal sehen wie sich alles entwickeln wird. Hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht. Für die Rechtsanwaltkosten "kommt notfalls" mein Arbeitgeber auf. Wenn es jetzt außergerichtlich nicht klappt, werde ich das Insolvenzverfahren weiter führen müssen. Ich habe zwar noch viele Fragen an Euch bezüglich des Verfahrens, aber zur Zeit auch die große Hoffnung, daß es noch zu einem Vergleich kommt. Wenn Ihr noch Infos braucht, oder etwas zu diesem Verfahren wissen möchtet, laßt es mich wissen. Ich würde mich freuen. Frauke Zurück zum Anfang Die InsO macht spaß!!!!!!!!!!!!!! :-))) |
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