Grundregeln

Viele Menschen haben Schulden. Schulden zu machen ist in unserer Gesellschaft ein normaler Vorgang. Ohne Schuldenmachen würde unser Wirtschaftssystem nicht funktionieren, Millionen von Arbeitsplätzen, ganze Wirtschaftszweige (man denke nur an die Autoindustrie - 70 % aller Neuwagen sind ganz oder teilweise finanziert) würden nicht existieren.

Zum Problem wird Verschuldung, wenn man aufgrund vielfältiger Ursachen (Arbeitslosigkeit, Trennung/Scheidung, Familienzuwachs, Krankheit usw.) nicht mehr in der Lage ist, seine eingegangenen Schuldverpflichtungen einzuhalten, ohne seine Existenzgrundlage zu gefährden. In diesem Fall spricht man von Überschuldung.
Sehr viele Menschen in Deutschland sind überschuldet. Ca. 3 Millionen Haushalte, rund 8 % aller Haushalte in Deutschland sind bereits überschuldet, etwa eben soviele Haushalte stehen kurz vor der Überschuldung. Die Tendenz ist steigend.

Deshalb sollte man sich wegen seiner Schulden nicht verstecken und schämen .

Schuldnerberater(innen) beobachten häufig, dass Schuldner völlig resigniert haben und alle Briefe ungeöffnet in den Müll werfen, weil ihnen ihre Situation unlösbar erscheint. Wenn man dann einmal wirklich damit anfangen will, sich der Schuldenproblematik zu stellen, gibt es große Probleme, weil keine Unterlagen da sind.

Ein paar Regeln sollte man von Anfang an beherzigen: