Schwäbische Kässpätzle


Das Rezept kommt von Lisa Marie:



Man nehme:

500 g Spätzle
2 Zwiebeln
200 g Reibekäse
3-4 Butter

Spätzle bißfest garen.
Zwiebeln kleinhacken und in 2 EL Butter leicht anbräunen.
Spätzle in eine Auflaufform geben und die angebräunten Zwiebeln darüber geben.Danach nochmals 2 EL. Butter flüssig werden lassen und auch darüber geben. Zu guter Letzt Reibekäse darüber streuen. Alles im Bachofen bei 200 grad für 15 Minuten überbacken.

Dazu passt ganz toll ein grüner Salat. Meine Kinder mögen dieses Gericht, es ist preiswert nahrhaft und schmeckt.

Lisa Marie

Obwohl die Fa. Lidl ja im Schwabenland beheimatet ist, sollte der wahre Feinschmecker versuchen, die Spätzle selbst zuzubereiten. Es geht wirklich nichts drüber.

Deshalb habe ich Lisa Marie das Rezept für die "Original schwäbischen Spätzle" abgeluchst:

Man braucht dazu:
500 g Mehl
4 Eier
1 TL. Salz
250 ccm(= 1 große Tasse Wasser)

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung machen, die Eier hineinschlagen. Unter zugießen des kalten Wassers den Teig mit einem Löffel rühren und schlagen, bis er Blasen wirft. Den Spätzlesteig in 2-3 Liter kochendes Wasser entweder mit einem Spätzlesschwoab oder einem Spätzlesbrett schnell hineinschaben bzw.drücken. Dabei immer nur kleine Portionen auf einmal ins Wasser geben. Spätzle kurz kochen bis sie oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausheben, abtropfen und mit in Fett gerösteten Zwievben anrichten.
Für nicht Schwaben; ein Spätzlesschwoab ist eine Spätlepresse. Gibt es bei uns relativ günstig, weiß nicht wie es zb. in NRW. aussieht.
Beim Schaben braucht ihr nur ein Holzbrett das angefeuchtet ist, einen Schaber und das ganze dann ins Wasser schaben. Mach ich nicht, macht nämlich Mühe.

Viel Spass beim ausprobieren wünscht

Lisa Marie

Ergänzung von Küchenmeister Norbert:

Auch mit 2 linken Händen (echt ausprobiert!!!) ist es einfach, die echten "Handgeschubbden" herzustellen:

Man nimmt eine kleine Portion Teig auf ein Brett, das mit kaltem Wasser angefeuchtet wurde, in die linke Hand. In die rechte Hand ein Messer, das man immer wieder mal nass machen muß, damit der Teig nicht daran kleben bleibt. Mit beidem bewaffnet, stellt man sich an den Topf mit kochendem Salzwasser und trennt immer wieder schmale Teigstreifen ab, die man in das Salzwasser schabt.

Die Spätzle mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen, wenn sie an die Oberfläche kommen. Je zügiger man arbeitet, desto körniger sind die Spätzle hinterher. Die fertigen Spätzle entweder gleich unter heißem Wasser abbrausen oder kurz in einem Topf mit heißem (nicht kochendem) Wasser schwenken. Dann gut abtropfen lassen und auf einer vorgewärmten Platte warm stellen.

Weil das fast niemand mehr kann (was ich merkwürdig finde, denn so schwer ist es nicht, jedenfalls einfacher als die Beschreibung selbst), haben die Schwaben die verschiedensten Spätzlemaschinen erfunden. Aber auch die mit der Maschine gemachten sind jedenfalls zigmal besser als fertig gekaufte!

Die Allgäuer Version der Spätzle heißen übrigens Knöpfle. Die werden aus dem gleichen Teig zubereitet. Man tut diesen Teig in ein Sieb mit großen Löchern (Knöpflesieb) und rührt ihn ins kochenden Salzwasser. Der Teig fällt in Tropfen ins Wasser und verfestigt sicht dort zu kleinen Klümpchen. Diese Art scheint mir doch eine preiswerte Variante der Spätzlemaschine.

© Forum Schuldnerberatung e.V.

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